30.11.2010

Dr. Jürgen Spieß

Den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen

Vom Himmel reden und vom Himmel schweigen

Der englische Literaturwissenschaftler C.S. Lewis beschließt sein Buch „Über den Schmerz“ mit einem Kapitel über den Himmel, welches mit den Worten beginnt: „Wir sind heutigentags sehr schüchtern, den Himmel auch nur zu erwähnen. Wir fürchten uns vor dem Spott über die Kuchen im Himmel. Wir hören sehr ungern den Vorwurf, wir suchten uns zu drücken vor der Pflicht, hier und jetzt eine bessere Welt zu schaffen und träumten stattdessen von einer glücklichen Welt anderswo.“ Ich glaube, dass sich viele mit dieser Aussage identifizieren können. Ist nicht der Glaube an den Himmel, der Glaube also an die Kuchen im Himmel, doch eine Jenseitsvertröstung? Menschen, die hier auf Erden zu kurz kommen, hoffen, dass es ihnen später – im Himmel – besser geht. Oder solche, die sich hier nicht einsetzen und mühen für das Wohl einer besseren Welt, verschieben alles auf eine spätere Welt. Dieser Vorwurf der Jenseitsvertröstung ist besonders stark im vergangenen Jahrhundert geäußert geworden, und ich möchte drei klassische Beispiele dafür zitieren.

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