02.12.2010
REZENSIONEN

Rezension von Hans Steinacker

Rezension von Hans Steinacker

Wer hat's geschrieben?
Ulrike Elsäßer-Feist hat Romanistik und Kunst studiert. Sie ist Mitglied der Dostojewskij-Gesellschaft

Worum geht's?
"Hab dein Schicksal lieb, denn das ist der Weg Gottes mit deiner Seele." So der russische Romancier Fjodor Dostojewskij, der zeitlebens an Epilepsie, Spielleidenschaft, innerer Zerrissenheit litt und dramatische Umbrüche im Leben erlebte.

Wie ist es?

Dostojewskijs Leben ist spannend wie etwa seine großen Werke "Verbrechen und Strafe", "Der Idiot", "Die Dämonen" und "Die Brüder Karamasow". Sie sind zeitlose Romane, die seine Erkenntnis auf den Punkt bringen: "Wenn es Gott nicht gibt, ist alles erlaubt."

Der Biographin ist es gelungen, nicht nur die Höllenfahrten durch das  Seelenlabyrinth des geschundenen Autors nachzuzeichnen, sondern sein Leben in Beziehung zu seinen genialen Romanen zu bringen. Diese zeigen die Hoffnung des Glaubens an einen liebenden und vergebenden Gott. Wie mit einem Scheinwerfer führt Elsäßer-Feist durch Dostojewskijs riesige Schatzkammer.

Dieses Buch ist aber auch eine neue überzeugende Visitenkarte des Herausgebers, dem "Institut für Glaube und Wissenschaft".

Wer sollte es lesen?

Leser, die an psychologisch durchsetzten Biographien ihre Freude haben und die Verbindung von "Glaube und Denken" nicht scheuen.

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