Prof. Dr. Michael Utsch

Kann Glauben gesund machen?

Spiritualität in der modernen Medizin

Mit der Aufklärung, der umgreifenden Technisierung des Alltags und den professionellen Spezialisierungen brachen das religiöse Heil und die säkulare Heilung auseinander. Therapie und Theologie wurden zu Rivalinnen. Verfolgt man den Begriff Therapie auf seine älteste bezeugte Bedeutung zurück, tritt jedoch sein religiöser Kern deutlich hervor: Das Griechische „therapeuein“ bedeutet zunächst die Götter verehren, der Gottheit dienen, und dann auch: besorgen, warten, pflegen, ärztlich behandeln und eben auch heilen, (wieder-) herstellen. Infolge einer zunehmenden wissenschaftlichen Welterklärung wurde Heilsein nicht mehr als ein ganzheitliches Erleben aufgefasst, sondern auf das rein Materiell-Messbare reduziert.

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