29.11.2010

Thomas Lachenmaier

Vom unsterblichen Gerücht reden

Über den Philosophen Robert Spaemann und sein Buch „Das unsterbliche Gerücht“

«Es ist die große Täuschung der Moderne, dass die Naturgesetze uns die Welt erklären. Die Naturgesetze beschreiben die Welt, sie beschreiben die Gesetzmäßigkeiten. Aber sie erklären uns nichts», antwortete Spaemann in dem Interview. Man kann das Leben nicht auf physikalische Begriffe reduzieren. In seinem Buch spricht er davon, dass heute viele Menschen «den Modellcharakter der wissenschaftlichen Rede verkennen und eine wissenschaftliche Weltanschauung kultivieren, von der sie glauben, sie sage ihnen tatsächlich, wie die Wirklichkeit ist». Eine wissenschaftstheoretische Besinnung auf Status und Geltung wissenschaftlicher Aussagen gehört in die Schulen und auch in jede Theologenausbildung, fordert Spaemann.

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