30.11.2010

Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein

Zur Verborgenheit Gottes

"Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?"

Kann ein liebender Gott, der all das Leid in der Welt zulässt, wirklich als allmächtig gedacht werden, oder ist er selber den lebens- und menschenfeindlichen Ereignissen gegenüber hilflos? Haben wir uns Gott angesichts all der Widersprüche in der Natur und der Geschichte vielleicht gar nicht als liebend vorzustellen, sondern als willkürlich und zerstörerisch? Oder sehen wir uns bei nüchterner Analyse der Weltgeschichte gar zu dem Eingeständnis gezwungen, dass wir wohl an dem Ideal und der Macht der Liebe festhalten wollen, aber Gott nicht länger als personhaft existent denken können? Ist Gott als liebender Vater und mächtiger Herr etwa „gestorben“, ist Gott „tot“? Oder hat er in Wahrheit nie wirklich und außerhalb des Glaubens existiert?

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