Dr. Alexander Fink

Biophysiker, Leiter des Instituts

Schon zu Schulzeiten faszinierten mich die griechischen Philosophen ebenso wie die Schönheit der Mathematik. Dabei fiel mir auf, dass Menschen aller Zeiten die Welt offenbar sehr widersprüchlich erklärten. Die einen behaupteten, alles sei aus einfachen Anfängen allein auf Basis materieller Prozesse ableitbar. Andere schreiben dem Universum ein inhärentes geistiges Potential zu, das sich zielgerichtet entfalte. Mich überzeugte aber schließlich, dass das Universum eine nichtmaterielle Ursache haben müsse und dass diese Ursache der Gott ist, der als Mensch Jesus Christus mitten unter uns auf der Erde gelebt hat.

Schon während meiner Promotion am biophysikalischen Institut der Universität Regensburg fing ich an, diese These auch in Hörsaalvorträgen zu begründen. Mir war es dabei aber immer wichtig, auch andere Meinungen zu hören und miteinander ins Gespräch zu kommen. Aus dieser Motivation heraus initiierte ich 2008 zusammen mit universitären Kollegen das Regensburger Symposium (www.regensburger-symposium.de) und engagierte mich auch in internationalen Netzwerken, z. B. dem European Leadership Forum (www.euroleadership.org). Ich nutzte außerdem die Möglichkeit, mich theologisch weiterzubilden und z. B. das biblische Hebräisch zu lernen.

Nach einer fruchtbaren Zeit als Produktmanager in der Industrie, die ich nicht missen möchte, leitete ich von 2009–2014 die Akademiker-SMD (www.akademiker.smd.org), die das Ziel verfolgt, auch das Berufsleben vom christlichen Glauben her zu gestalten.

Bereits vor meinem Wechsel zum IGUW wirkte ich maßgeblich an der Produktion der DVD „Faszination Universum“ (www.faszination-universum.org) zusammen mit Dr. Jürgen Spieß mit. Seit Februar 2015 leite ich das Institut für Glaube und Wissenschaft. Mich begeistert der Gedanke Johannes Keplers: „Wissenschaft heißt Gottes Gedanken nach-zu-denken“.

Mit meiner Frau zusammen genieße und erziehe ich unsere zwei Kinder.