25.09.2026

[...] Angesichts dessen, was Kirchenmitglieder wirklich noch vom christlichen Credo glauben, erscheint nicht erklärungsbedürftig, dass „so viele“ aus der Kirche austreten, sondern dass es so wenige sind – und warum so viele Nichtgläubige bleiben. Ein Hinweis darauf, dass christliches Bekenntnis in der Gesellschaft angesichts des Schwunds christlichen Glaubens nicht automatisch inopportun wird. Die Wertschätzung des Christentums geht weit über die Gruppe der kirchennahen Bürger hinaus. Auch wenn das Motto vieler heute zu lauten scheint: „Die christliche Religion ist gut – für die anderen“, bleibt die Scheu vor einer „Gesellschaft ohne Gott“ (Püttmann, Asslar 2010) beachtlich.[...]

Autor

Dr. Andreas Püttmann

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